Jugendhilfe in der Migrationsgesellschaft – differenzsensibel und diskriminierungskritisch

Organisations- und Qualitätsentwicklung in der Jugendhilfe im Umgang mit Vielfalt

Das Modellprojekt verfolgt die nachhaltige Implementierung differenzsensibler und diskriminierungskritischer Arbeit und Strategien in der Jugendhilfe und kooperiert zu diesem Zweck mit der cts Jugendhilfe GmbH und der Diakonie Saar Fachabteilung Kinder – Jugend – Familie. Durch Schulungen, Prozessbegleitungen und der Integrierung erprobter Strategien und Maßnahmen sollen Strukturen geschaffen werden, die auch nach der Förderzeit als standardmäßige Qualitätsfaktoren im Umgang mit Vielfalt und Diskriminierung in der Jugendhilfe gesetzt und weiterverfolgt werden.

Projektziele

Wir unterstützen Jugendhilfeeinrichtungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen differenzsensiblen und diskriminierungskritischen Praxis durch:

  • Schulung und Prozessbegleitung
  • Schaffung nachhaltiger Strukturen, Qualitätsstandards im Umgang mit Vielfalt und Diskriminierung in der Jugendhilfe
  • Öffnungsprozesse für Diversität, Sensibilisierung von Fachkräften
  • Implementierung differenzsensibler und diskriminierungskritischer Strategien

Projektschwerpunkte

Der Fokus unserer Arbeit liegt auf folgenden Themen:

  • Antidiskriminierung und Diversität
  • gesellschaftliche Machtverhältnisse und Heterogenität
  • Normalität und Normativität
  • Diskriminierungskritische und differenzsensible Praxis in der Jugendhilfe
  • Organisationales Lernen

Hierzu arbeiten wir modellhaft mit unseren Kooperationspartnern, der cts Jugendhilfe GmbH und der Diakonie Saar Fachabteilung Kinder-Jugend-Familie, an übertragbaren Qualitätsmerkmalen und Implementationsstrategien.

Projektursprung

Einrichtungen in der Jugendhilfe stellen sich zwei zentrale Fragen: Wie müssen Konzepte und Praxis gestaltet sein, um unterschiedlichen Lebenswelten professionell und (möglichst) frei von Vorbehalten und Zuschreibungen zu begegnen? Wie müssen sich Organisationen aufstellen, um bewusst individuelle und strukturelle Benachteiligungen und diskriminierende Verhältnisse aufzugreifen und ihnen entgegenzuwirken?

Ihre Ansprechpartner*innen

Sie haben Fragen zu unserem Projekt und interessieren sich für die Themen Differenzsensibilität und Antidiskriminierung in der Jugendhilfe? Dann sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Projektleitung

Karin Meißner

+49 (0) 681 / 5867-492
meissner@gim-htw.de

Qualitätsentwicklung

Natalie Papke-Hirsch

+49 (0) 681 / 5867-185
papke-hirsch@gim-htw.de