Workshops

Im Rahmen des Projektes bieten wir begleitende Workshops an, die zentrale Bausteine einer Diskriminierungskritischen Kinder- und Jugendhilfe sind.

Die Workshops dienen der gemeinsamen Erarbeitung und Reflexion diskriminierungskritischer Qualitätsstandards sowie der praxisnahen Auseinandersetzung mit dem geplanten Auditierungsverfahren. Sie bieten Raum für fachlichen Austausch zwischen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, Fachkräften und vielen mehr.

Auch unsere Workshops sind alle kostenfrei.

23.06.2026 Diskriminierungsrisiken (im Alltag) der stationären Kinder und Jugendhilfe Impulse für eine diskriminierungskritische und inklusive Praxis

In Kooperation mit dem Landesjugendamt richtet sich dieser Workshop an Führungs- und Fachkräfte und nimmt strukturelle Verhältnisse der stationären Kinder- und Jugendhilfe diskriminierungskritisch in den Blick.  

Der Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit Diskriminierungsrisiken, die im Alltag und der Struktur der stationären Kinder- und Jugendhilfe relevant sein können. Die Teilnehmenden erhalten Impulse für eine diskriminierungskritische und inklusive Praxis und Organisationsentwicklung. 

Jetzt hier anmelden!

16.09.2026 Diskriminierungskritisches und inklusives Beschwerdemanagement

Beschwerden sind ein wichtiger und positiver Bestandteil der Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe. Wenn sich Kinder und Jugendliche regelmäßig äußern und beschweren, zeigt das: Ihre Stimmen werden gehört und Beteiligung wird ernst genommen. Damit sind Beschwerdeverfahren nicht nur ein Instrument der Partizipation, sondern auch ein zentraler Bestandteil von Gewaltschutz und Prävention – gesetzlich verankert in § 45 Abs. 2 Nr. 4 SGB VIII.

Alle jungen Menschen haben ein Recht auf wirksame Beschwerdemöglichkeiten – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Behinderung oder anderen individuellen Zuschreibungen.

Die Praxis zeigt jedoch, dass dieses Recht nicht immer gleich gut eingelöst wird. Machtverhältnisse, strukturelle Barrieren sowie fehlende oder unzureichende Informationen können dazu führen, dass Beschwerdeverfahren nicht allen gleichermaßen zugänglich sind oder ihre Wirkung verfehlen.

Ein inklusives und diskriminierungskritisches Beschwerdemanagement braucht deshalb klare, transparente Verfahren, niedrigschwellige Zugänge sowie ein reflektiertes Bewusstsein für bestehende Macht- und Ungleichheitsverhältnisse. Nur so kann sichergestellt werden, dass Beschwerdeverfahren tatsächlich für alle Kinder und Jugendlichen wirksam und nutzbar sind.

Ein Workshop in Kooperation mit dem Landesjugendamt

Jetzt hier anmelden